Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsverbindungen von Krisztina Konya (Koordinatorin des Netzwerkes CEE-languages, nachfolgend Auftragnehmer genannt) mit seinen Auftraggebern, soweit nicht etwas Anderes vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für den Auftragnehmer nur verbindlich, wenn er sie ausdrücklich anerkannt hat.
2. Zustandekommen und Kündigung des Vertrags
Die Erteilung des Auftrags bzw. die Akzeptanz des Angebots seitens des Auftraggebers bedarf der Schriftform. Der Vertrag wird mit der schriftlichen Annahme des Angebots wirksam und wird per Post dem Auftraggeber mit den vereinbarten Liefer- und Preisbedingungen zugeschickt.
Der Auftrag kann gekündigt werden, in diesem Fall werden jedoch die schon entstandenen Kosten für die bis dann geleistete Arbeit berechnet.
3. Einbeziehen von Dritten
Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrags qualifizierter Dritter zu bedienen. Dabei wird nur für eine sorgfältige Auswahl gehaftet. Die Geschäftsverbindung besteht in dem Fall weiterhin zwischen vorher genannten Parteien.
4. Umfang des Übersetzungsauftrags
Das Leistungsspektrum des Auftragnehmers umfasst das Übersetzen sowie das Redigieren und Korrekturlesen von Texten. Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, das Werk ohne Kürzungen, Zusätze und sonstige Veränderungen gegenüber dem Original in angemessener Weise zu übertragen. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung bzw. des bearbeiteten Textes.
5. Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers
Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer rechtzeitig über besondere Ausführungsformen der Übersetzung bzw. Textbearbeitung zu unterrichten (Datenträger, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung bzw. des bearbeiteten Textes etc.).
Die etwaige Verwendung einer spezifischen Terminologie, oder besondere Ansprüche bezüglich der Übersetzung/Textbearbeitung des Auftraggebers, sind bei Auftragserteilung schriftlich zu vereinbaren. Dazu notwendige Informationen und Unterlagen hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig dem Auftragnehmer zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers, Tabellen etc.). Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
6. Datenschutz
Sämtliche Übersetzungsaufträge werden streng vertraulich behandelt. Auf Wunsch können besondere Geheimhaltungsvereinbarungen geschlossen werden.
Die Zusammenarbeit mit ebenfalls dem Berufsgeheimnis unterliegenden Übersetzern aus dem Netzwerk, stellt keine Verletzung der Geheimhaltungspflicht dar.
Der Versand oder die elektronische Übertragung erfolgt auf Gefahr des Kunden.
7. Mängelbeseitigung
Der Auftragnehmer behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf Beseitigung von möglichen in der Übersetzung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber innerhalb von vier Wochen nach dem Erhalt der Übersetzung unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung entstehen.
8. Lieferbedingungen
Die Bestimmung des Liefertermins und der Lieferungsart erfolgt nach Absprache der Vertragspartner.
Ein nicht erheblicher Verzug des Auftragnehmers berechtigt den Auftraggeber nicht zum Rücktritt vom Vertrag. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und aufgrund von Ereignissen, die dem Auftragnehmer die Erbringung der geschuldeten Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen und nicht von ihm oder ihren Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig verursacht wurden, hat der Auftragnehmer auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Die Übersetzung gilt als vertragsgemäß erbracht, wenn der Kunde nicht spätestens innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Übersetzung Mängel schriftlich angezeigt hat. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Mängelanzeige.
9. Zahlungsbedingungen
Der Umfang einer Übersetzung wird, sofern nichts anderes vereinbart ist, nach der Anzahl der Zeilen berechnet. Eine Normzeile beträgt 55 Anschläge inkl. Leerzeichen. In der Regel wird der Quelltext zur Grundlage der Berechnungen gemacht.
Der Auftragnehmer hat neben dem vereinbarten Honorar Anspruch auf die Erstattung der tatsächlich angefallenen Aufwendungen. Zusätzlich entstehende Kosten können in dem Fall berechnet werden, wenn die auftretenden Umstände beim Übernehmen des Auftrags nicht klar gemacht wurden oder nicht klar abzusehen waren. Der Kunde wird über die Schätzung der zusätzlichen Kosten benachrichtigt, bevor die Änderungen und Ergänzungen implementiert werden.
Der Rechnungsbetrag wird 14 Tage nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig. Zahlt der Auftraggeber bis zu diesem Zeitpunkt nicht, kommt er in Verzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf. Bei Privatpersonen ist eine Vorauszahlung erforderlich.
10. Urheberrecht
Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Übersetzers. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.
Der Übersetzer behält sich sein Urheberrecht vor.
11. Anwendbares Recht
Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für beide Parteien, soweit rechtlich zulässig, der Geschäftssitz des Auftragnehmers.